Wo Code auf Musik trifft

Jedes großartige Produkt beginnt mit einer Frustration. Meine entstand dort, wo sie immer entsteht – vor einem Bildschirm, spät in der Nacht, mitten in einem Mix. Eine Hand auf der Maus, die andere auf der Tastatur für einen Shortcut, die Augen scannen Menüs statt zuzuhören. Die Musik war da, irgendwo unter Schichten aus Klicks und Kontextwechseln. Aber die Tools standen im Weg.

Ich wusste, wie sich die Alternative anfühlt. Ich habe viele Stunden an analogem Equipment verbracht – echte Regler, echte Fader, echtes haptisches Feedback. Es hat etwas Unersetzbares, einen physischen Regler zu greifen und den Sound mit den Händen zu formen. Man ist viel tiefer in der Musik, als es mit einer Maus jemals möglich wäre. Aber analog hat seinen Preis: Man kann keine Session von letzter Woche einfach wieder aufrufen. Keine Presets speichern. Kein Projekt laden und genau dort weitermachen, wo man aufgehört hat. Jedes Mal beginnt man wieder bei null.

Ich war also zwischen zwei Welten gefangen. Der digitale Workflow hatte die Power – totaler Recall, sofortige Presets, unbegrenzte Plugins – aber er fesselte mich an den Bildschirm. Der analoge Workflow hatte das Gefühl, aber keine Flexibilität. Und nichts auf dem Markt hat diese Lücke wirklich sinnvoll geschlossen – zumindest nicht für die Art, wie moderne Produzenten heute arbeiten.

Also habe ich beschlossen, es selbst zu bauen.

Tagsüber bin ich Softwareentwickler. Ich habe einen Bachelor in Informatik und programmiere seit meinem 18. Lebensjahr. Nachts bin ich Musikproduzent. Zwei Welten, die sich selten überschneiden – aber immer parallel zueinander liefen. Die Informatik hat mir die Fähigkeit gegeben, Systeme zu bauen, komplexe Probleme zu lösen und in Architekturen zu denken. Die Musik hat mir einen Grund gegeben, auf das Gefühl zu achten, auf den Flow, auf die unsichtbare Grenze zwischen einem guten und einem großartigen Mix.

Auriteq entstand aus der Überzeugung, dass man sich nicht zwischen dem Gefühl echter Hardware und der Power moderner DAWs entscheiden sollte. Was als persönliches Projekt in meinem Home-Studio begann, entwickelte sich zu etwas viel Größerem: ein Controller, der sich nicht nur mit deiner DAW verbindet – sondern mitdenkt. Einer, der deine Plugins automatisch mapped, dir präzises Mixing direkt in die Hände legt und komplexe Workflows auf einen einzigen Button reduziert. Die gesamte haptische Direktheit von analog. Und gleichzeitig der volle Recall, Presets und die Flexibilität von digital.

Jede Funktion im Auriteq Flow existiert, weil sie ein echtes Problem in einer echten Session gelöst hat. Native DAW-Integration, weil Setup-Zeit Inspiration killt. Automatisches Plugin-Mapping, weil Produzenten kein Handbuch brauchen sollten, um ihre eigenen Tools zu steuern. Hochpräzises Mixing, weil der Unterschied zwischen einem guten und einem professionellen Mix in den Details liegt.

— Eloy Caudet, Gründer